Seit September 2009 ist eine Logopädin fester Bestandteil des therapeutischen Teams der Rehaklinik Irma in Bad Dürrheim. Das Tätigkeitsfeld umfasst die Diagnostik und Behandlung von:
- Stimmstörungen
- Sprechstörungen
- Stottern/ Poltern
- Sprachstörungen
- Schluckstörungen
- Eingeschränkter orofacialer Beweglichkeit nach Schlaganfall/ Tumor/ Bestrahlung
- Nach Kehlkopfentfernung
- Atemstörungen
Nach umfassender Befunderhebung werden bei Bedarf entsprechende, individuell abgestimmte Therapiemaßnahmen, vorwiegend in Einzeltherapie aber auch in Kleingruppen, eingeleitet, wobei sowohl der verbale Bereich als auch der non-verbale Bereich (u. a. Gestik, Mimik, Körperhaltung) beachtet wird.
Therapieinhalte und Therapieziele werden individuell gewählt und mit dem Patienten besprochen. Wichtige Schwerpunkte können u. a. die Verbesserung der Motorik der Gesichtsmuskulatur, der Kau- und Schluckmuskulatur, der Atmung, des Stimmapparates, der Aussprache, des Sprechtempos und der kommunikativen Fähigkeiten sein. Um die einzelnen Funktionen zu verbessern, werden in der logopädischen Therapie aktive Bewegungsübungen, Wahrnehmungsübungen, Entspannungs- und Kräftigungsübungen, Spiegel zur Eigenkontrolle etc. eingesetzt. Zusätzlich erfolgen Beratungstermine zur Schulung im Umgang mit Körper/Stimme/Ernährung nach Bestrahlung im orofacialen- ösophagialen Bereich sowie Vorträge zur Stimmhygiene und Vorbeugung von Dysphonien, Ziel der logopädischen Therapie ist es, Störungen der Stimme, der Sprache, des Redeflusses, der Artikulation und des Schluckens zu bessern oder zu beheben, um die Lebensqualität zu erhöhen und soziale Integration zu erleichtern. Die genaue Dauer einer logopädischen Behandlung kann bei der Abklärung nicht exakt abgeschätzt werden. Die Fortschritte werden laufend genau beobachtet und durch ein unterstützendes Umfeld (Angehörige, Bezugspersonen) sowie eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit positiv beeinflusst.
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